Der ArbeiterKinoKlub (AKK) und das Werkstattkino München (WK) zeigen: 1968 – UND?


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Der ArbeiterKinoKlub (AKK) und das Werkstattkino München (WK) zeigen:

EIN DIA-ABEND VON DER REVOLUTION
1968 – UND?

Apéro und Auftakt einer Filmreihe die sich in den folgenden Monaten mit Vorspiel, Aktion (September) und Reaktion (November) einer einst revolutionären Bewegung in unserer kleinen Stadt beschäftigen wird und anhand einer Auswahl an filmischen Arbeiten aufzeigen soll, was in München von den postulierten politischen und sozialen Utopien überlebt hat. Oder auch nicht. UND?

FILME von: Franz Wanner, Evelyn Rüsseler aka Bear Boy, W+B Hein und des Wiener Aktionismus in München.

Franz Wanner (2008).
HD Digital. 40 Minuten.
Zwischen Archivbildern und aktuellen Interviews entwirft EIN DIA-ABEND VON DER REVOLUTION eine Erzählung der 68er-Bewegung an der Akademie der Bildenden Künste München. Die im Film verwendeten Dias nahm der damalige Hausmeister der Kunstakademie in der Absicht auf, die Protestmalereien der Studierenden als Sachbeschädigung zu dokumentieren. Zu Wort kommen unter vielen anderen Hans-Jochen Vogel, Johannes Constantinides, Alrun Prünster, Raimer Jochims, Rita Mühlbauer, Walter Amann und Wolfgang Schikora.

GHOSTS OF MY DEVLISH PAST
Fotofilm von Evelyn Rüsseler aka Bear Boy (2018).
Digital. 5 Minuten. Weltpremiere.
Düsseldorf. 1968. Eine Familie. Ein Fotoapparat. Ein Album.

ROHFILM
Film von W+B Hein (1968).
Digital (von 16mm). 20 Minuten.
The two experimental filmmakers, who for many years worked as a couple, made their early black-and-white ROHFILM montage with very short frame sequences and an extreme reduction to a purely material aesthetic. The film image is disrupted in different ways: traces of dirt, frame lines or perforation holes appear in the picture, at other points the image freezes or melts. Positive and negative images are used. Since the original material was chosen at random and taken from existing 8mm and 16mm films, the image sizes are sometimes parallel, sometimes alternate. The velocity of the editing rhythm and mounting signal noise reinforce a rawness directed persistently against narration.

Filme des Wiener Aktionismus in München. Aktionsraum 1. Waltherstraße 25. 1968.