DOUBLE FEATURE: Knotting Hill. Mind is the nexus from which nature emerges | How to Project and Spell


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  • Datum:
  • Ort: Florida

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Knotting Hill. Mind is the nexus from which nature emerges

(Wien, 2014)

How to Project and Spell

(Athen/München, 2014)

Vorführung und Diskussion von zwei Filmen, die in unterschiedlichen kollaborativen Zusammenhängen entstanden sind und damit Fragen nach dem Verhältnis kollektiver und individueller Arbeitsweisen aufwerfen. Auf Einladung von Karolin Meunier und Stephan Dillemuth sind Studierende eines Seminars von Tanja Widmann an der Universität für angewandte Kunst Wien, sowie Teilnehmer*innen des Projekts Survival Kit, einer Kollaboration der Akademie der Bildenden Künste München und der Athens School of Fine Art, zu Gast bei Lothringer_Florida.


Knotting Hill. Mind is the nexus from which nature emerges.

HD Video, ca 25 mins. 2014

Eine Produktion von Magda Barthofer, Dominic Conditt, Anna Demmelbauer, Laura Egger-Karlegger, Maria Foessl, Sylvia Hirschvogel, Christina Kehrer, Daniel Stuhlpfarrer, Georg Wolf und Tanja Widmann. Entstanden im Rahmen eines Seminars in der Klasse für Kunst und kommunikative Praxis, Universität für angewandte Kunst Wien.

Was sehen wir, wenn eine HD-Kamera Bilder einer Landschaft produziert, die wir so, mit unserer menschlichen Wahrnehmung, nicht sehen könnten? Eine Landschaft, die realer ist als jene, die wir mit unseren eigenen Augen sehen können? Oder eine Landschaft, die nur existiert, wenn sie von einer HD-Kamera gesehen wird? Und was ist eine Landschaft überhaupt, wenn weder wir noch die Kamera sie sehen? Knotting Hill setzt sich kritisch mit den Theorien des Spekulativen Realismus und den in Bezug gesetzten ästhetischen Formgebungen auseinander. Die Poiesis von Dingen – wenn Dinge für sich selbst sprechen – ist hierbei eine zentrale Fragestellung, die zugleich auffordert, die Rolle des Subjekts innerhalb einer Dingwelt neu zu denken. Wie jedoch wäre dies zu fassen? Im Video bleiben nicht nur die heterogenen Zugänge, Interessen und Vorschläge der in der Gruppe hergestellten Produktion sichtbar. Es wird auch deutlich, wie diese sich gegenseitig bedingen und gerade so die Grundlage einer gemeinsamen Arbeitsform bilden, die die Frage nach einer geteilten und doch individuellen Autor_innenschaft stellt.


How to Project and Spell

HD Video, ca. 45 mins. 2014

Dieser Episodenfilm, zusammengesetzt aus 11 verschiedenen Szenarien, ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München und der Athens School of Fine Art (Ανωτάτη Σχολή Καλών Τεχνών). Ausgehend von gemeinsamer Recherche, Workshops und Diskussionen vereint der Film unterschiedliche dokumentarische, fiktionale, und experimentelle Herangehensweisen. Die Episoden funktionieren als künstlerische Zeitdiagnose zu aktuellen Geschehnissen.

Von: Jonas Beutlhauser, Elena Carr, Kyrill Constantinides, Kalliopi Chalouva, Johannes Fedisch, Philipp Gufler, Johanna Gonschorek, Veronika Götz, Panagiotis Gritzos, Tanja Hamester, Leo Heinik, Alina Hofmeier, Evi Kalogiropoulou, Ylena Katkova, Michael Karmann, Byron Kalomamas, Liane Klingler, Lefteris Krysalis, Aimilia Liontou, Lorenz Mayr, Marius Meusch, Lisa Nase, Giorgos Nikas, Elena Papastergiou, Marios Pavlou, Giorgos Palamaris, Mako Sangmongkhon, Angela Stiegler, Melina Toelle, Vasileia Dereli, Myrto Vratsanou, Nefeli Voutyra, Athina Veloudou, Julia Walk and Sarah Weber.

Der Film ist Teil des laufenden Projekts SURVIVAL KIT, iniitiert von Nikos Arvanitis, Stephan Dillemuth, Anja Kirschner, Zafos Xagoraris